Interessantes Wissen rund um Bienen und die Imkerei


Die Biene 

 

(Honigbiene lat. Apis, wovon die Westliche Honigbiene, -lat Apis mellifera- die am weitesten verbreitete Art ist)    

 

 

Man nimmt an das Bienen schon seit 150 Millionen Jahren, auf der Erde leben und damit die Bestäubung von Blühpflanzen unterstützen.Im laufe der Evolution, entstand eine Ko-Evolotion, so das sich bestimmte Blühpflanzen und Bienen immer besser aneinander angepasst haben. Bisher wurden etwa 20.000 Bienenarten entdeckt, wozu auch Humeln gehören und wovon etwa noch 500-750 im europäischen Raum leben.      

 


Bienenwachs 

(Reines Bienenwachs ist ein 100% natürliches aber knappes Produkt)

 

 

Reines Bienenwachs ist ein zu 100% natürliches Produkt und wird von Bienen produziert. Am Hinterleib befinden sich auf der Unterseite die soggenanten Wachsdrüsen, mit denen die Weiblichen Arbeiterinnen in den ersten Lebenstagen wo sie im Bienenstock arbeiten, Wachs produzieren. 

 

 

Auf dem Bild unten links kann du auf meinem Finger ein Wachsplättchen erkennen.

Ja dieses kleine fast klare Plättchen!

Das Bienenwachs erhält erste durch das verarbeiten der Biene im Stock, was durch das Kauen und vermischen mit Honig, Baumharzen und Pollen seine für uns typische Farbe erhält.

 

 

 

 

 

 

Bienenwachs-, Stearin-, Paraffin-Kerze

 

 

Leider werden im Einzelhandel oft soggenante Bienenwachskerzen angeboten die garnicht zu 100% aus Bienenwachs bestehen.

Es gibt verschiedene Wachste, die natürlich und knapp vorkommenden Carnauba- und Bienenwache und dem gegenüber die synthetisch künstlich hergestellten Paraffin- und schön anzusehen Stearinwachskerzen.

Bienenwachs-, Stearin-, Paraffin-Kerze

Stearinkerzen werden aus Palm- und Kokosfetten und zusätzlich mit Rindertalg und anderen Fetten hergestellt, dies solltet ihr wissen wenn ihr zu Weihnachtszeit wieder die Stände auf den Weihnachtsmärkten seht. 

Paraffin entsteht als Nebenprodukt bei der Erdölverarbeitung und ist das am häufigsten verwendete Wachs bei Kerzen in ganz Europa.

 

Die synthetischen Kerzen haben einen großen Nachteil gegenüber reinem Bienenwachs, den ihr Schmelzpunkt ist niedriger und damit werden die Kerzen in der nähe von Heizungen oder sich aufwärmenden Elektrogeräten wie Fernseher oder auch bei direkter Sonnenstrahlung,  schneller weich und verformen sich. Bienenwachs ist dank des hören Schmelzpunktes nicht ganz so empfindlich, hat aber den Nachteil das es mit der Zeit den Geruch verliert und das Wachs stumpf wird. Letzteres kann man mit einem Fön beheben, in dem man diesen kurz auf die Kerzen richtet, danach wirkt das Bienenwachs gleich wieder frisch. 

Wachsplättchen und Pollen auf der Fingerspitze
Wachsplättchen und Pollen auf der Fingerspitze
sitz der Wachsdrüsen bei einer Honigbiene
Dort sitzen die Wachsdrüsen der Honigbiene



Blick in ein Refraktometer um den Wassergehalt im Honig zu bestimmen
Blick in ein Refraktometer

Honig

(Bienenhonig ist ein Produkt welches durch einen lagen Prozess aus Blütennektar oder auch Honigtau entsteht)

Bienenhonig entsteht aus dem Nektar verschiedenster Planzen, beispielsweise Raps- oder Lindenhonig, aber auch auch Honigtau, woraus zum Beispiel der seltenere Waldhonig entsteht. Die Bienen sammeln entgegen vieler Meinungen keinen fertigen Honig, sonder erst den sehr flüssigen Nektar und durch einen langen Verarbeitungsprozess der Bienen, wird nach und nach daraus der Honig wie ihr ihn kennt.

 

 

Es gibt verschiedene Qualitäten und Auflagen für Honig, wie zum Beispiel die Feuchtigkeit, diese muss für Honig in Deutschland unter 20% liegen und die Richtlinien des D.I.B. (Deutscher Imker Bund) sagen unter 18% (Heidehonig 21,4%). Dies wird zur genauen Kontrolle mit einem Refraktometer gemacht. Der geringe Wassergehalt ist für die Lagerung des Honig wichtig, den bei einem hohen Wassergehalt ist Gefahr hoch das Honig anfängt zu gären.

Honig

(Bienenhonig ist ein Produkt welches durch einen lagen Prozess aus Blütennektar oder auch Honigtau entsteht)

Bienenhonig entsteht aus dem Nektar verschiedenster Planzen, beispielsweise Raps- oder Lindenhonig, aber auch auch Honigtau, woraus zum Beispiel der seltenere Waldhonig entsteht. Die Bienen sammeln entgegen vieler Meinungen keinen fertigen Honig, sonder erst den sehr flüssigen Nektar und durch einen langen Verarbeitungsprozess der Bienen, wird nach und nach daraus der Honig wie ihr ihn kennt.

 

 

Es gibt verschiedene Qualitäten und Auflagen für Honig, wie zum Beispiel die Feuchtigkeit, diese muss für Honig in Deutschland unter 20% liegen und die Richtlinien des D.I.B. (Deutscher Imker Bund) sagen unter 18% (Heidehonig 21,4%). Dies wird zur genauen Kontrolle mit einem Refraktometer gemacht. Der geringe Wassergehalt ist für die Lagerung des Honig wichtig, den bei einem hohen Wassergehalt ist Gefahr hoch das Honig anfängt zu gären


Besuch am Bienenstand mit Schleier
Besuch am Wald- Bienenstand

Imker / Imkerin

 

Im Jahr 2015 gab es etwa 70.000 Imker mit knapp 1 Millionen Bienenvölker in Deutschland. Dies hört sich viel an, doch durch die Imker/innen und deren betreute Bienenvölker, werden gerade einmal 1/5  des Honigbedarfs in Deutschland gedeckt.Vor etwa einem Jahrhundert, gab es noch etwa 4 Millionen Imker und Imkerinnen allein in Deutschland, aber der Trent geht aufwärts. In den letzten 2-3 Jahren erhöhte sich die Zahl der Bienenhalter/innen um etwa 10.000, und auch Frauen scheinen sich immer mehr für die kleinen Pelzigen Tierchen und deren Haltung zu interessieren. Was sehr erfreulich ist, den so verschwimmt immer mehr der Gedanke, dass Imkern ein Hobby für eigenwillig älter Männer sei.