WILDBIENEN und Co

Viele denken bei Bienen nicht an Wildbienen sondern erst an Honigbienen. Dabei gehören Hummeln, Mauerbienen und Co. dazu und kaum jemanden ist bewusst, dass zum Beispiel Schwebfliegen aber auch Wespen einen wichtigen Teil im Kreislauf bilden, so wie s.g. Faltenwespen wozu die beispielsweise die gemeine oder deutsche Wespe gehört.

Weltweit wird stand 2018 geschätzt, dass es 20.000 verschiedene Arten an Wespen gibt.

In Deutschland und den umliegenden Mitteleuropäischem Raum, gibt es noch etwa 560-580 verschiedene Wildbienenarten.

Leider sind mehr als 230 davon massiv bedroht und einige stehen kurz vor dem Aussterben.

Auch andere bestäubende Insekten wie zum Beispiel einige Käfer sind ebenso bedroht und die wenigstensind sich der Tragweite bewusst.

Die älteste bisher gefundene Biene ist etwa 75-92 Millionen Jahre alte und durch ältere Funde von Blühpflanzen, schätzt man das die Bienen schon weit über 110 Millionen Jahre auf der Erde existieren.

Sie sind wie Haie oder Krokodile Relikte aus der Zeit der Dinosaurier und mit einer der ältesten Vertreter unserer Erde.

Ein drittel der Wildbienen lebt unterirdisch und hauptsächlich die Staaten bildenden können uns stechen, da diese etwas zu verteitidigen haben, also ihr Nest. Natürlich können auch solitäre Bienen, also alleinlebende wie die Holzbiene stechen, aber die meisten haben so einen kleinen Stachel der die Haut des Menschen nicht durchdringt und die Männchen können nicht stechen.


Frage von www.weltfreund.ch an more4bees

 

Warum ist der Schutz der Bienen gerade heutzutage von großer Wichtigkeit?

 

„Das ist eine gute und wichtige Frage. Es gibt zu dem Thema viele Informationen.  Manche sind schlicht Unfug, andere wiederum sind richtig und wichtig.

Wir haben in Mitteleuropa noch etwa 560-580 verschiedene Bienenarten, worunter z.B. Hummeln, Hornissen, Grabwespen, verschiedene Mauerbienen oder auch Blattschneiderbienen gehören.

Leider sind davon mehr als ein Drittel stark bedroht oder vom Aussterben bedroht. Auch die Honigbienen würden ohne die Betreuung und Pflege durch Imkerinnen und Imker, durch von Menschen eingeschleppte Parasiten innerhalb weniger Jahre eingehen.

Durch das Fehlen der Bestäubung durch die Insekten wäre ein großer Teil unserer Lebensmittel nicht vorhanden oder nicht mehr in gewohnter Form zugänglich.

Es ist ja nicht nur das offensichtliche Obst und Gemüse: auch viele Lebensmittelzubereitungen wie beispielsweise Fruchteis, Pizza (Tomaten und Gemüse) oder auch ein guter Fruchtjogurt, wären so nicht mehr vorhanden. Darüber hinaus sind nicht nur Lebensmittel direkt oder indirekt von der Bestäubung abhängig, sondern auch Medikamente sowie Produkte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen davon betroffen. Vielen Menschen ist diese Tragweite nicht bewusst.

 

Jeder einzelne sollte dementsprechend seine Natur bewusst wahrnehmen. Dabei nützt es nicht, über andere schlecht zu reden. Vielmehr sollte miteinander geredet werden. Es ist auch nicht hilfreich, über den vermeintlich „bösen“ Landwirt zu meckern der Spritzmittel ausbringt oder den Nachbarn der dem „Unkraut“ oder den Insekten im Garten mit Spritzmitteln zu Leibe rückt. Der Verbraucher im Supermarkt kann darauf Einfluss nehmen und vielleicht kann ich ja auch mal mit dem Landwirt oder Nachbarn reden...“